ZP10 an Gymnasien: „Das ist Bulimie-Lernen mit ganz viel Leistungsdruck“

Kategorien: PhV in den MedienVeröffentlicht: 28.05.2026

„(…) Die Kritik des Philologenverbandes, dass zudem die organisatorische Belastung und der Korrekturaufwand für die Lehrkräfte und Schulen zu hoch sei und in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag stehen, stimmt er nur in Teilen zu. „Die Lehrkräfte müssten ja auch ohne ZP10 eine Klassenarbeit korrigieren“, wendet er ein. Zwar müssten sich die Lehrer in die Bewertungskriterien des Landes für einzelne Aufgaben einlesen. „Aber dafür müssen sie ja keine Prüfungsaufgaben erstellen“, sagt er.” Organisatorisch würde die ZP10 durch zusätzliche Abläufe, Geheimhaltung, das Herunterladen und Ausdrucken der Prüfungsaufgaben und einigem anderen durchaus einen Mehraufwand bedeuten. „Aber wie will man in der Summe festmachen, ob dieser Mehraufwand gerechtfertigt ist?“, stellt er die Gegenfrage.

Als Kompromisslösung hat der Philologenverband vorgeschlagen, dass eine ZP10 an den Gymnasien nur für Schüler angeboten wird, die nach der 10. Klasse abgehen wollen. „Der Vorschlag erscheint mir in der Praxis aber sehr schwer umsetzbar“, meint Dauben.“

Der gesamte Beitrag ist am Donnerstag, 28. Mai 2026, in der Neuss Grevenbroicher Zeitung erschienen.

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