So kippt die Mathebindung im NRW-Abitur

Kategorien: PhV in den MedienVeröffentlicht: 11.05.2026

„(…) Die neue Prüfungsordnung soll 2027 in Kraft treten. Es profitieren dann die jungen Leute davon, die ab 2027 in die Oberstufe kommen. Auch der Philologenverband NRW, der vornehmlich Gymnasiallehrkräfte vertritt, findet die neuen Wahlmöglichkeiten grundsätzlich gut. „Schüler können sich eher nach ihren Neigungen und Stärken ausrichten. Das ist ein Plus“, sagte die Landeschefin Sabine Mistler unserer Redaktion. Voraussetzung sei natürlich, dass immer und überall die fachlichen Qualitätsstandards hochgehalten würden – auch in den Projektkursen, die ebenfalls neu eingeführt werden sollen. Und das wichtige Fach Mathe müsse in der Oberstufe bis zum Abitur ja immer noch als Kurs belegt werden, die dabei gesammelten Punkte flössen in die Abiturnote ein: „Damit können wir gut leben“, sagte sie.

Zugleich dämpfte Mistler allzu hochfliegende Hoffnungen. „Formal gibt es größere Freiheiten – aber auf die Schule heruntergebrochen können die nicht so groß ausfallen, wie es jetzt gerade scheint“, warnte sie. Kein Gymnasium kann schließlich beliebig viele Kurse anbieten. „Wir sind abhängig von der Größe der Oberstufe, vom Wahlverhalten der Schüler, von der Lehrerversorgung, und Kurse müssen auf Kontinuität ausgerichtet sein. Wenn Schüler ein Jahr wiederholen, müssen sie ihre Laufbahn ja fortsetzen“, erklärte sie. (…)”

Lehrervertreterin Sabine Mistler hob hervor, wie herausfordernd die Änderungen an der gymnasialen Oberstufe insgesamt für die Schulen werden dürften. „NRW startet eine Großreform. Es werden sehr viele Neuerungen gleichzeitig eingeführt“, sagte sie. (…)“

Der gesamte Beitrag ist am Samstag, 10. Mai 2026, in der Rheinischen Post erschienen.

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