Ministerin Feller will Lehrer mit KI unterstützen
„(…) Positiv bewertete die Maßnahmen dagegen die Landesvorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler: „Angesichts der zusätzlichen Arbeitsbelastungen, die auf die Gymnasien und Gesamtschulen mit dem neuen Abitur und dem Schulkompass zukommen, ist jedes Instrument zum Bürokratieabbau mehr als willkommen.“ Positiv äußerte sie sich über die von Feller angekündigte Reduzierung von Datenabfragen. Das Ministerium hatte in den vergangenen Monaten mit den Bezirksregierungen und den Schulaufsichten in den Kreisen und Städten 150 Abfragen auf ihre Erforderlichkeit überprüft: 33 wurden als unverzichtbar für die Steuerung identifiziert, 43 weitere werden in den kommenden Monaten geprüft, ob sie vereinheitlicht, gebündelt oder vereinfacht werden könnten. So werde die Zahl der zugewanderten Schüler nicht mehr alle 14 Tage erhoben, sondern nur noch quartalsweise. Die übrigen 74 Abfragen entfallen. Mistler zufolge hätten diese teils erhebliche Mehrbelastungen in den Schulen verursacht.
Den KI-Assistenten mit den hinterlegten nordrhein-westfälischen Rechtsvorschriften bewertet der Verband als sehr positiv – „vorausgesetzt natürlich, dass diese wirklich immer auf dem neuesten Stand sind und die KI nicht selbst Dinge hinzufabuliert. Und uns ist wichtig, dass keine sensiblen Daten über die KI-Assistenten nach außen dringen dürfen“, so Mistler.“
Der gesamte Beitrag ist am Mittwoch, 17. Juni 2026, in der Rheinischen Post erschienen.
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