NRW pocht auf gerechte Sommerferien-Termine
“(…) Zugleich kommen Gymnasien und Gesamtschulen durch einen zu frühen Ferienstart organisatorisch ins Schleudern. „Wir sind an das Zentralabitur gebunden“, erläutert Sabine Mistler, Landeschefin des Philologenverbands. „Die bundesweit zentralen Prüfungstermine sind überall gleich.“ Irgendwie müsse man Korrekturen, mündliche Prüfungen und Nachschreibtermine bis zum Schuljahresende abhandeln, dazu noch die Abschlussprüfungen der Klasse 10. Das könne enorm eng werden.
Frühe und späte Termine nur gerechter zu verteilen, würde dieses Problem aber nicht grundlegend lösen, gibt sie zu bedenken. „Wir müssen zwangsläufig zu einer besseren Harmonisierung der Ferienzeiten bundesweit kommen“, fordert Mistler. „Sie müssen enger aneinanderrücken. Ich gehe davon aus, dass Ministerin Feller sich dafür jetzt einsetzt.“ (…)
Der gesamte Beitrag ist am Sonntag, 09. August 2026, in der Rheinischen Post erschienen.